Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Zweck: Bildung, Wissenschaft
Name: Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Gründung: 10.12.1974
Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter/in: Georg Karg
Sitz: Frankfurt und Berlin
Vermögen: 800 Mio. €
Aufwendungen p.a.: 20-30 Mio. € p.a.
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Marion Bassfeld
(Kommunikation)
Grüneburgweg 105
60323 Frankfurt
E-Mail
www.ghst.de
Entstehung: Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. Auf Initiative seiner Kinder und Erben, Brigitte Gräfin von Norman und Hans-Georg Karg, wurde 1974 die „Gemeinnützige Hertie-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft, Erziehung, Volks- und Berufsbildung“ gegründet. Heute zählt sie mit ihrem Vermögen von rd. 800 Mio. € zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands. Seit 1998 besteht keinerlei Unternehmensbindung mehr.
Zweck und Ziele: Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung versteht sich als Reformstiftung, die durch modellhafte Arbeit in der vorschulischen und schulischen Erziehung, der akademischen Bildung und der Forschung Anreize für Veränderung schaffen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten will. Die Stiftung ist nicht vornehmlich eine Förderstiftung, sondern ein am Gemeinnutz orientiertes Unternehmen, das seine großen Projekte selbst betreibt.
Leitprojekte: Vier große Projekte hat die Hertie-Stiftung mit jeweils eigener Rechtsform gegründet: Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen ist das modernste Zentrum für Neurologie in Deutschland. Die Hertie School of Governance (HSoG) in Berlin bietet Postgraduierten-Studiengänge für Führungsnachwuchs aus Staat, Wirtschaft und dem Nonprofit-Bereich. Die START-Stiftung fördert mit ihrem START-Stipendienprogramm engagierte Schüler mit Migrationshintergrund auf dem Weg zum Abitur. Die berufundfamilie gGmbH hat mit dem audit berufundfamilie ein Qualitätssiegel für Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der deutschen Wirtschaft etabliert.
Wirkung: Immer wieder startet die Hertie-Stiftung ihre Modellprojekte in Frankfurt und der Rhein-Main-Region, um sie nach erfolgreicher Erprobung in andere Regionen zu übertragen oder bundesweit auszuweiten.
