Gemeinnützige Hertie-Stiftung

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Kurz und knapp

Zweck Berufsbildung, Erziehung, Volksbildung, Wissenschaft
Name Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Gründung 10.12.1974
Rechtsform Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter/in Hans-Georg Karg und Brigitte Gräfin von Norman
Sitz Frankfurt am Main
Vermögen 1 Milliarde Euro (Marktwert des Anlagevolumens per 31.12.2014)
Aufwendungen p.a. 20 - 25 Mio. Euro

Kontakt

Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Julia Riedel
Kommunikation
Grüneburgweg 105
60323 Frankfurt am Main

Entstehung: Die Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. Der Name „Hertie“ geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhaus-Konzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts. Die Hertie-Stiftung verfügt heute als eine der größten unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland  über ein Anlagevermögen von etwa einer Milliarde Euro.

Zweck und Ziele: Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch. Die Stiftung findet Lösungen, die ihm nützen und zu konkreten Verbesserungen von Lebensbedingungen führen. Die Förderbereiche sind in der Stiftungsverfassung festgelegt: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. In diesen Themen investiert die Stiftung in Menschen und entwickelt Projekte, die als Impulsgeber, gute Beispiele und Multiplikatoren dienen. Die Stiftung arbeitet operativ und fördernd.

Leitprojekte: Zu den bundesweiten „Flaggschiffen“ gehören das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen, die Hertie School of Governance in Berlin, das Schülerstipendienprogramm der START-Stiftung gGmbH sowie die Wettbewerbe Jugend debattiert zur sprachlich-politischen Bildung von Schülern der Klassen 5 - 13 und der Wettbewerb Starke Schule, der alle zwei Jahre besonders engagierte Schulen auszeichnet und in einem Netzwerk zusammenbringt. Das neu gegründete Hertie-Innovationskolleg widmet sich der Europäischen Integration. Das Kolleg soll Lösungen für gesellschaftliche Fragen erarbeiten und in die Umsetzung bringen und so Innovationsimpulse in die Gesellschaft tragen. Als Strategieinstrument der Stiftung dient das Kolleg der permanenten inhaltlichen Erneuerung.

Wirkung: Die Stiftung vereint in ihren Arbeitsgebieten Innovationen und nachhaltiges Stiftungshandeln. Gemäß des Stiftungsmottos „Anstoßen. Bewegen. Wirken.“ hat die Hertie-Stiftung einen Gestaltungswillen, verbindet konzeptionelles und operatives Handeln, verfolgt Ziele langfristig, versteht sich als lernende Organisation und handelt nach dem Prinzip von Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Um ihre Mittel mit höchster Wirkung einzusetzen, konzentriert sich die Stiftung auf modellhafte Lösungen. Um in der Projektarbeit neue Anstöße geben zu können, gewährt sie ihre Förderung grundsätzlich auf Zeit.

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