Dr. Senckenbergische Stiftung

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Kurz und knapp

Zweck Gesundheit, Wissenschaft
Name Dr. Senckenbergische Stiftung
Gründung 18.8.1763
Rechtsform Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter/in Dr. Johann Christian Senckenberg
Sitz Frankfurt
Vermögen k.A.
Aufwendungen p.a. k.A.

Kontakt

Dr. Senckenbergische Stiftung
Herr Marcus Amberger
(Information und Kommunikation)
Nibelungenallee 37 - 41
60318 Frankfurt am Main

Entstehung: Der Arzt Dr. Johann Christian Senckenberg (1707- 1772) gründete im Jahr 1763 die nach ihm benannte „Dr. Senckenbergische Stiftung“. Er war in Frankfurt am Main ein sehr gefragter Arzt und engagierte sich als Stadtarzt für Reformen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens.

Zweck und Ziele: Für eine bessere medizinische Versorgung der Mitbürger stiftete Dr. Johann Christian Senckenberg 1763 sein gesamtes Vermögen für ein medizinisches Institut zur Aus- und Fortbildung von Ärzten, mit Anatomie, Bibliothek, naturwissenschaftlicher Sammlung und botanischem Garten. Dafür erwarb er ein Grundstück, um dort einen „Tempel der Wissenschaft“ und ein Hospital für arme, kranke Bürger zu errichten.

Leitprojekte: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Dr. Senckenbergische Stiftung das „Zentrum der Naturwissenschaften in Frankfurt“, zu dem das Naturhistorische Museum, die Naturforschende Gesellschaft, die Physikalischen, Geographischen, Ärztlichen und Mikrobiologischen Vereine zählten. Im Zuge der Gründung der Frankfurter Universität, deren Mitbegründer die Dr. Senckenbergische Stiftung war, sind die „Dr. Senckenbergische Anatomie“, das „Senckenbergische Institut für Pathologie“, der „Botanische Garten“, das „Institut für Botanik“ und die „Senckenbergische Bibliothek“ der Universität zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung gestellt worden. Als weitere universitäre Einrichtungen sind 1938 das „Senckenbergische Institut für Geschichte und Ethik der Medizin“, 2006 das „Dr. Senckenbergische Institut für Neuroonkologie“ und 2010 das „Dr. Senckenbergisches Chronomedizinisches Institut SCI“ hinzugekommen.

Wirkung: Bereitstellung von Grundstücken und Gebäuden sowie von finanziellen Mitteln für den Krankenhausbetrieb des Bürgerhospitals und finanzielle Unterstützung der wissenschaftlichen Tätigkeit in den Senckenberg-Nachfolgeinstituten für Pathologie, Anatomie, Botanik und Geschichte der Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.

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