Städelsches Kunstinstitut

Zurück zur Übersicht

Kurz und knapp

Zweck Kunst und Kultur
Name Städelsches Kunstinstitut
Gründung 15.3.1815
Rechtsform Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter/in Johann Friedrich Städel
Sitz Frankfurt am Main
Vermögen k. A.
Aufwendungen p.a. k. A.

Kontakt

Städelsches Kunstinstitut
Axel Braun
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dürerstraße 2
60596 Frankfurt am Main

Entstehung: Der Frankfurter Kaufmann und Bankier Johann Friedrich Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass seine „beträchtliche Sammlung von Gemälden, Kupferstichen und Kunstsachen nebst [seinem] gesamten dereinsten zurücklassenden Vermögen der Stiftung eines besonderen, für sich bestehenden und [seinen] Namen führenden Kunstinstituts zum Besten hiesiger Stadt und Bürgerschaft“ zu widmen sei, und legte damit den Grundstein für eines der ältesten Kunstmuseen in Deutschland: Das Städelsche Kunstinstitut.

Zweck und Ziele: Bereits im Stiftungsbrief legte Johann Friedrich Städel fest, dass die Sammlung „von Jahr zu Jahr vermehrt […] und vervollkommnet“ werden soll. Dieser Aufgabe hat das Städel Museum bis heute in hohem Maß Rechnung getragen und seine Bestände qualitativ und quantitativ kontinuierlich erweitert. Insgesamt umfasst die Sammlung derzeit rund 3.100 Gemälde, 650 Skulpturen, 4.400 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Mit seinem reichen Bestand präsentiert das Städel einen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Für die Präsentation der Gegenwartskunst wurde 2012 ein spektakulärer Erweiterungsbau errichtet. Im Zuge von „200 Jahre Städel“ wurden im Jahr 2015 zudem unter dem Schlagwort „Digitale Erweiterung“ das digitale, kostenlose Bildungs- und Vermittlungsangebot massiv ausgebaut.

Leitprojekte: Das Städel Museum nimmt neben der wichtigen Aufgabe, seine Sammlungen zu erforschen und auszubauen, auch Tätigkeiten eines modernen Kulturbetriebs wahr. Zielgruppenspezifische Vermittlungsangebote vor Ort im Museum wie auch digital für unterschiedlichste Besuchergruppen wie Kinder, Jugendliche, Familien oder Senioren zählen dazu ebenso wie eine zeitgemäße Onlinekommunikation oder die adäquate Präsentation der Sammlungsbestände ebenfalls im Web.

Wirkung: Die hohe Aktivität im Forschungs-, Ausstellungs- und Vermittlungsbereich sowie die herausragende Qualität der Sammlung sichern dem Städel einen bedeutenden Platz in der Region und in der internationalen Museumslandschaft. Als älteste Museumsstiftung in Deutschland steht das Städel darüber hinaus beispielhaft für ein breites bürgerliches Engagement.

Zurück zur Übersicht